Christenverfolgung Griechenland

Lesbos: Steinkreuz zerstört

Christenverfolgung Griechenland – Das in Lesbos zerstörte Steinkreuz setzt Konflikte zwischen den Religionen erneut in Gang.

Christenverfolgung Griechenland

Christenverfolgung Griechenland

Wird in einem christlich geprägten Land wie Griechenland ein Kreuz zerstört, sorgt dies immer für Empörung.

Im Fall des auf der Insel Lesbos zerstörten Steinkreuzes geht die Zerstörung christlicher Symbole sogar noch einen Schritt weiter.

Dort ist die Stimmung seit der Zerstörung eines Kreuzes in Strandnähe so angespannt wie noch nie. Kurz bevor der Vandalismus entdeckt wurde, gab es bereits ein offizielles Ersuchen der muslimisch geprägten NGO Gruppe das Kreuz entfernen zu lassen.

Noch bevor eine Diskussion über dieses Ersuchen in Gang gesetzt werden konnte, wurde kurzerhand selbst Tatsachen geschaffen. Das massive Steinkreuz, welches dem Ersuchen nach für Rassismus und Intoleranz stehen würde, wurde in einem Akt von Vandalismus entfernt.

Die hierfür benötigten schweren Geräte machen nochmals deutlich, dass es sich nicht um ein Versehen, wie etwa nach einer Unfallflucht handelt.

Die Verunglimpfung als „Kreuzfahrer-Symbol“ zeigt wie tief verwurzelt der Hass ist – Christenverfolgung Griechenland

Der letzte Kreuzzug lässt sich auf das 13. Jahrhundert datieren, dennoch wurde im Zuge der Zerstörung des Steinkreuzes von Lesbos diese Verbindung wieder hergestellt. Im Vorfeld der Zerstörung des Kreuzes wurde dies als „Kreuzfahrer-Symbol“ umschrieben.

Selbst wer die Kreuzzüge heute aufarbeiten möchte oder seine eigene Religion durch die damaligen Ereignisse bedroht sieht, symbolisiert mit der Zerstörung eines Kreuzes viel eher eine Nachahmung der damaligen Ereignisse als einen echten Protest gegen das Christentum.

Dank der Zerstörung sinken die Chancen auf eine ernsthafte Diskussion

Ein weißes Steinkreuz vor der Küste als Provokation zu empfinden oder gar als eine gezielte Methode zu nutzen, um Muslime oder andere Religionen von den eigenen Stränden fernzuhalten klingt für viele Christen mehr als nur absurd.

Dennoch sind dies einige der Argumente, welche die Gegner des Steinkreuzes angeführt haben, um sich für eine Entfernung stark zu machen. Was vor der Zerstörung gefehlt hat, ist eine Diskussion mit mehr als nur diesen Beteiligten. Selbst für Tatsachen zu sorgen, nimmt auch liberal eingestellten Muslimen die Chance sich ebenfalls zum Kreuz zu äußern.

In der aufgeheizten Stimmung kommt leider zu kurz zu ermitteln, wie hoch der Prozentsatz von Menschen, die sich durch das Kreuz gestört fühlen wirklich ist.

Die Zerstörung stößt bei den Bewohnern von Lesbos auf Unverständnis und Tatendrang – Christenverfolgung Griechenland

Einer der ersten Schritte, den die Bürger von Lesbos nach der Zerstörung des Kreuzes unternahmen, ist Steine zu sammeln, um dem Kreuz wieder den notwendigen Halt zu verleihen. Viele der Menschen aus der unmittelbaren Umgebung machten auch bei der Presse sowie den Behörden ihrem Unmut Luft.

Trotz der angespannten finanziellen Lage vieler griechischer Familien fanden auch Sammlungen statt, um das Steinkreuz professionell wieder herrichten zu lassen. Als Symbol der Hoffnung wird das Kreuz somit wahrscheinlich schon sehr bald wieder über die Wellen vor Lesbos wachen.

Christenverfolgung Griechenland – Weiterführende Links und Quellen

Philosophia Perennis

Griechische Zeitung TA NEA

Lesbos News

Breitbart

Journalistenwatch